Häufig  berichten Paare von den nachfolgend genannten Beziehungsproblemen:

-          die Paare sprechen gar nicht mehr miteinander

-          die erotische Lust schwindet

-          das gegenseitige Vertrauen nimmt ab

-          Missverständnisse nehmen zu

-          unangenehme Gefühle wie Eifersucht, Wut oder Verletztheit entstehen

-          es werden gegenseitige Schuldzuweisungen ausgesprochen

-          die Paare fühlen sich einsam in der Beziehung

-          etc.

Die Lösung besteht darin wieder miteinander zu sprechen. Nicht über den Alltag sondern über sich selbst. Mit Hilfe des Beraters/Therapeuten können Paare wieder lernen miteinander zu sprechen und Klarheit über ihre Situation und die Gefühle für einander zu bekommen.

 

Mein Vorgehen in der Paartherapie basiert auf dem Konzept Klärungshilfe.

Die Klärungshilfe ist sowohl für Paare als auch bei zwischenmenschlichen Konflikten in beruflichen Beziehungen ein sehr wirkungsvolles Instrument, um Klarheit für alle Beteiligten zu bekommen.

 

Das Konzept Klärungshilfe wurde von Christoph Thoman begründet (siehe auch www.klaerungshilfe.com und ist in Wikipedia sehr gut beschrieben: Die Klärungshilfe ist eine Möglichkeit „ ... den zerstrittenen Parteien Klarheit bezüglich Fakten und Gefühlen zu schaffen, um darauf aufbauend tragfähige Lösungen zu finden.... „. Der Leitgedanke dieser Methode lautet daher: „Vergangenheit verstehen – Gegenwart klären – Zukunft planen“... Ein entscheidendes Merkmal der Klärungshilfe ist die Unabhängigkeit oder „Allparteilichkeit“ des Klärungshelfers, „…der sich die Situationsschilderungen möglichst unvoreingenommen und erst in Anwesenheit der anderen Parteien …“ anhört. Die Anwesenheit des Klärungshelfers „ …hat einen positiven Einfluss auf die ersten Perspektivschilderungen und begünstigt die Klärbarkeit des Konflikts.“

 

Ein weiteres Merkmal dieser Form der Konfliktklärung ist der Fokus auf Gefühle. „Die schwierigen Gefühle im Konflikt (Wut, Ärger, Hass, Hilflosigkeit, Ohnmacht …) und die aus ihnen resultierenden Haltungen und Handlungen (Unversöhnlichkeit, Kälte, Ignoranz, Geringschätzung …) bekommen bei der Klärungshilfe eine besondere Bedeutung. Statt sie zu reglementieren, sanktionieren oder gar ignorieren…“ spricht der Klärungshelfer diese Themen an, „…um sie durch Verstehen und Vertiefen“ einen zunehmend konstruktiven Dialog zuzuführen, der erst die Voraussetzung für eine Lösung schafft.